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Jüdische Geschichte von Halle

Eine Spurensuche

 

Leitung: Nils-Christian Engel

Dauer: 2-3 Stunden

Mehr als 100 „Stolpersteine“ sind in den vergangenen Jahren in Halle verlegt worden, die die Erinnerung an die vertriebenen und ermordeten jüdischen Bürger ins alltägliche Bild der Stadt zurückholen. Von der jüdischen Geschichte Halles, ihren hellen und dunklen Kapiteln vor der Shoah erzählen aber auch zwei jüdische Friedhöfe, „Häuser des Lebens”, wie sie auf hebräisch oft genannt werden. Und tatsächlich erzählen sie nicht nur von jüdischer Trauerkultur, sondern immer auch vom Leben – jüdischem Leben in einer städtischen Gemeinde, das seit einigen Jahren wieder neu entsteht.

Bei unserem Stadtrundgang zur jüdischen Geschichte Halles suchen wir ausgewählte Stolpersteine und den jüdischen Friedhof an der Humboldtstraße auf, in dessen Trauerhalle die Synagoge der heutigen jüdischen Gemeinde Halle untergebracht ist. Eine Erweiterung des Rundgangs ist möglich und kann u. a. auch den zweiten Friedhof an der Dessauer Straße einbeziehen.